Brunnenwasserhaltung mit tiefgang

Die Brunnenwasserhaltung findet bei großen und tiefen Baugruben Anwendung. Die Brunnenwasserhaltung wird für Bauvorhaben mit einem großen Grundwasserandrang und stark durchlässigen, kiesigen Böden angewendet. Ein Tiefenbrunnen besteht aus einem gebohrtem Brunnen mit einer Unterwassermotorpumpe.

Bohrtechniken:

  • Saugbohrung
  • Verrohrte Bohrung
  • Spülbohrung
  • Luftbohrung
  • Schneckenbohrung
  • Pulsbohrung

Unsere Systeme

Vakuumbrunnen:

Bei dieser Methode wird mit einem Vakuumerzeuger ein Unterdruck im Brunnen erzielt, dadurch wird der Zustrom des Grundwassers zum Brunnen begünstigt. Über die Unterwassermotorpumpe wird anschließend das Grundwasser aus dem Brunnen befördert. Dieses System wird überwiegend für bindigen Böden verwendet.

Schwerkraftbrunnen:

Bei diesem Verfahren wird eine Unterwassermotorpumpe im Brunnen installiert. Das Grundwasser fließt dem Brunnen per Schwerkraft zu. Über die Unterwassermotorpumpe wird das Grundwasser aus dem Brunnen befördert. Dieses System wird für nicht bindigen Böden verwendet.

Entspannungswasserhaltung:

In einer stark wasserführenden Schicht wird mittels Bohrungen der Aquifer entspannt. Die durchbohrte bindige Schicht wird mit einer Tondichtung verschlossen. Durch die Entspannung des Grundwasserdruckes wird die Gefahr des hydraulischen Grundbruchs verhindert.